Die Kunsttherapie bietet den Patienten die Möglichkeit, mit den Mitteln der Farbe (Maltherapie) und Form (Plastizieren mit Tonerde) gestalterisch tätig zu werden.
Ziel ist es dabei, einerseits durch Gestaltungsprozesse einen Zugang zum inneren Erleben, seelischen Konflikten zu entwickeln, dies verbal zu reflektieren oder bildnerisch weiter zu bearbeiten („aufdecken“, konfliktorientiert), andererseits ein Erlebnisfeld zu eröffnen für spielerisches, quasi „zweckfreies“ Handeln, in welchem sich die Patienten schöpferisch erleben und entfalten können (ressourcenorientiert).
Die Kunst- und Gestaltungstherapie wird – nach Materialschwerpunkten getrennt – in Gruppen mit 8 Teilnehmern angeboten und ist je nach Indikation eher konflikt- oder ressourcenorientiert ausgerichtet.